Im folgenden haben wir für Sie die einzelnen Grundnährstoffe sowie Mikronährstoffe mit deren Funktionen sowie Eigenschaften zusammengestellt.
Kohlenhydrate
Diese Gruppe von Nährstoffen spielt in der menschlichen Ernährung die wohl wichtigste Rolle. Kohlenhydrate sind für den Körper sehr leicht verwertbar und liefern viel Energie. Je nach Anzahl der Moleküle unterscheidet man zwischen folgenden Arten von Kohlenhydraten:
- Monosaccharide
- Disaccharide
- Polysaccharide
Während Monosaccharide nur ein Molekül besitzen, bestehen Disaccharide aus zwei gleichen oder unterschiedlichen Monosacchariden. Polysaccharide bestehen dabei aus mehreren verknüpften, gleichen oder unterschiedlichen Monosacchariden.
Die wohl wichtigsten Quellen für die Gruppe der
Kohlenhydrate sind folgende: Haushaltszucker, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Honig, Getreide usw.
Fette
Fette, in der Fachsprache auch als Lipide bezeichnet, bestehen aus dem dreiwertigen Alkohol Glycerin und bis zu drei Fettsäuren. Fette können mehrere Bestandteile enthalten wie beispielweise folgende:
- fettlösliche Vitamine (A,D,E,K)
- Cholesterin, (kommt nur in tierischen Fetten vor)
Die Eigenschaften der Fette sowie deren Rolle im Organismus wird von der Anzahl sowie die Art der Fettsäuren bestimmt. Fettsäuren können je nach Anzahl der Kohlenstoffatome, die eine Kette bilden, in mehrere Kategorien aufgeteilt werden.
- Kurzkettige Fettsäuren, (bis zu 4 Kohlenstoffatome)
- mittelkettige Fettsäuren, (6 bis 12 Kohlenstoffatome)
- langkettige Fettsäuren, (über 12 Kohlenstoffatome)
Fettsäuren werden aber auch nach dem Sättigungsgrad also nach der Anzahl der nicht mit Wasserstoff gesättigten Bindungen unterscheidet. Hierbei spricht man grundsätzlich von folgenden drei Kategorien von Fettsäuren:
- Fettsäuren ohne Doppelbindungen werden als gesättigte Fettsäuren bezeichnet.
- Fettsäuren mit 1 Doppelbindung werden als ungesättigte bzw. Monoen-Fettsäuren bezeichnet.
- Fettsäuren mit 2 oder mehr Doppelbindungen werden als mehrfach gesättigte bzw. Polyenfettsäuren bezeichnet.
Fette, die mit der Nahrung aufgenommen werden, dienen im Körper als Energielieferant und auch als Speicherfett. Bestimmte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper lebensnotwendig und müssen durch die Ernährungmittel zugeführt werden. Diese Fettsäuren dienen in erster Linie dem Aufbau der Zellenmembranen und nächstens als Ausgangssubstanz für die Prostaglandinsynthese.
Überflüssiges Fett wird vom Körper verlagert. In geringeren Mengen ist sog. Depotfett lebensnotwendig für den Körper. Handelt es sich dabei um grössere Mengen, so kann dies leicht zu Übergewicht führen und dies belastet Herz und Kreislauf.
Eiweiß
Eiweisse, in der Fachsprache auch als Proteine bezeichnet, werden aus mehreren unterschiedlichen Aminosäuren aufgebaut. Acht dieser Aminosäuren können vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen somit dem Körper durch
Nahrung zugeführt werden. Hierbei handelt es sich um Lysin, Methionin, Threonin, Isoleucin, Valin, Leucin, Phenylalanin und Tryptophan.
Die Zellen des Körpers bestehen zum grössten Teil aus Proteinen, die einem kontinuierlichen Ab- und Aufbau unterliegen. Aus diesem Grund müssen Proteine den Körper ständig durch Lebensmittel versorgen. Eiweiss kommt in folgenden Lebensmitteln vor:
- tierische Lebensmittel
- pflanzliche Lebensmittel
Tierische Proteine sind für den menschlichen Organismus wertvoller als pflanzliche, da diese wesentlich einfacher in körpereigene Substanzen abgebaut werden können. Man sollte aber täglich sowohl tierische als auch pflanzliche Proteine in die Ernährung miteinbringen. Zu den wohl wichtigsten Quellen für
Eiweiß gehören u.a. folgende: Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchderivate, Soja und Sojaprodukte, Getreide, Kartoffeln usw. Sportler verwenden häufig Protein in Form von Nahrungsergänzungen. Beliebt sind hier schnell wirkendes Whey Protein und langsam verdauliches
Casein Protein. Beide werden aus Milch hergestellt.
Vitamine
Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Körper überhaupt nicht oder nur in begrenzter Menge produziert werden können. Diese Gruppe muss im Vergleich zu anderen Nährstoffe nur in kleineren Mengen zugeführt werden und Vitamine werden ausserdem nur zu einem niedrigeren Anteil im Energiestoffwechsel abgebaut.
Vitamine werden im Körper für die Erhaltung der psychologischen Funktionen benötigt. Die unterschiedlichen Vitamine können miteinander weder chemisch noch funktionell verglichen werden. Aus diesem Grund können sich die unterschiedlichen Vitamine auch nicht ersetzen. Man Unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei wichtigen Arten von Vitaminen:
- fettlösliche Vitamine, (beispielweise A,D,E,K)
- wasserlösliche Vitamine, (beispielweise B1,B2,B6,B12 usw.)
Die wichtigsten Quellen für Vitamine sind u.a. folgende: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte. Sollte es vorgeschrieben werden, so können auch synthetische Vitamine in die Ernährung eingebunden werden.
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind grundsätzlich die anorganischen Bestandteile unserer Lebensmittel. Diese Gruppe ist für unseren Körper auch lebensnotwendig, da sie eine wichtige Rolle beim
Stoffwechsel sowie beim Wachstum spielt. Was die Mineralstoffe angeht, unterscheiden wir zwischen folgenden:
Hierzu zählen Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlor, Phosphor und Schwefel.
Hierzu zählen Arsen, Cobalt, Chrom, Kupfer, Fluor, Eisen, Jod, Manganm Molybdän, Nickel, Selen, Silicium, Zinn, Vanadium, Zink.
Im Organismus haben Mineralstoffe viele unterschiedliche wichtige Rollen. Eine wichtige biologische Funktion haben beispielweise Elektrolyte als Ladungsträger im Wasser-Haushalt des menschlichen Körpers.
Ballaststoffe
Bei den Ballaststoffen handelt es sich grundsätzlich um Teile der pflanzlichen Lebensmittel, die von den Dünndarmenzymen nicht abgebaut werden können und aus diesem Grund den Dickdarm erreichen wo Sie u.a. für eine ausreichende Füllung sorgen. Ballaststoffe bestehen grundsätzlich aus folgenden Komponenten:
- Stützelemente und Strukturelemente der Pflanzenzellen,
- natürliche Quellstoffe,
Die Gruppe der Ballaststoffe kommt ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Die wichtigsten Quellen für Ballaststoffe sind u.a. folgende: Getreide und Getreide-Produkte, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte.
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