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Krankheiten - Ursachen, Arten und Stadien bei Krankheiten

Die Krankheit ist grundsätzlich die bestehende oder drohende nachteilige Beeinträchtigung bzw. Einschränkung der körperlichen, geistigen oder sozialen Fähigkeiten. Eine Krankheit kann sich also in objektiven, beobachtbaren Tatbeständen, im subjektiven Befinden oder im Verhalten äussern.

Die systematische Einteilung der Krankheiten bzw. Erkrankungen wird in der Fachsprache als Krankheits-Lehre oder Nosologie bezeichnet. Der Name, die Intensität sowie die Systematik der einzelnen Krankheiten ändert sich von Tag zu Tag, da sich die Krankheiten immer verändern können bzw. auch jederzeit neue Krankheiten auftreten können.

Die Krankheiten können entsprechend der „Internationalen Klassifikation der Krankheiten“ (ICD-10) bzw. ICD-0 für onkologische Erkrankungen, in bestimmte Kategorien eingeteilt werden.

Folgende Einteilung richtet sich nach den bekannten bzw. vermuteten Ursachen der Krankheiten und beinhaltet folgende Punkte:
  • Erbkrankheiten
  • Infektionskrankheiten
  • Unfälle und Verletzungen
  • Vergiftungen, Verätzungen, Verbrennungen und andere durch chemische oder physikalische Noxen verursachte Schädigungen
  • degenerative Erkrankungen
  • Autoimmunkrankheiten
  • Tumorkrankheiten
  • iatrogene Erkrankungen
  • psychische Erkrankungen
  • soziale Krankheiten
Es gibt bestimmte Krankheiten, bei denen man die genauen Ursachen nicht kennt, in diesem Fall wird immer nur von Risikofaktoren gesprochen.

Die Krankheitsursachen können grundsätzlich in zwei Hauptkategorien aufgeteilt werden. Hierbei handelt es sich um folgende:
  • innere Faktoren
Zu dieser Gruppe gehören u.a. Folgende: Alterungsprozess, Erbkrankheiten, embryonale Fehlbildung, psychische Erkrankungen. Die inneren Faktoren können nur in niedrigerem Masse beeinflusst werden.
  • äussere Faktoren
Diese Gruppe kann im vergleich zu den inneren Faktoren wesentlich einfacher beeinflusst werden und hierzu gehören grundsätzlich folgende: soziale Verhältnisse, Ernährung, Stress, Umweltbedingungen und Krankheitserreger.

Einer Erkrankung selbst geht immer das Krankheitsvorfeld voraus, das in der Praxis durch die sogenannte Anamnese ermittelt wird. Eine Krankheit bzw. eine Erkrankung kann grundsätzlich zu folgenden führen: Heilung, Remission, Rezidiv, Leiden und/oder Tod. Die vorgenannten können dabei sowohl bei behandelten als auch bei unbehandelten Krankheiten oder Erkrankungen erfolgen.

Die Krankheiten werden in der Fachsprache in mehrere unterschiedliche Stadien eingetragen. Eine häufig verwendete Kategorisierung der Krankheiten ist auch die folgende:
  • akut
  • subakut
  • chronisch
  • chronisch rezidivierend
  • foudroyant
Eine wichtige „Waffe“ gegen Krankheiten bzw. Erkrankungen ist immer die Vorbeugung. Man sollte immer darauf achten Stress zu vermeiden, immer ausreichend Schlaf zu haben, sich gesund bzw. ausgewogen zu ernähren und natürlich von Zeit zu Zeit einen Routinecheck zu machen. Je schneller man eine Erkrankung erkennt, desto mehr Chance bestehen für eine Heilung und umso effizienter kann man gegen die jeweilige Krankheit kämpfen. Die häufigsten Krankheiten weltweit sind grundsätzlich folgende:
  • AIDS/HIV
  • Alzheimer
  • Arteriosklerose
  • Asthma
  • Bluthochdruck
  • Brustkrebs
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • Darmkrebs
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Erektionsstörungen
  • Erkältung
  • Hämorrhoiden
  • Heuschnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Osteoporose
  • Parkinson
  • Reizdarm-Syndrom
  • Rheuma
  • Rückenschmerzen
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Übergewicht
  • Akne, Pickel und Mitesser
Bestimmte Erkrankungen können unter Umständen leicht vermieden werden, falls man darauf ein wenig achtet. Es ist immer empfehlenswert, sich viel zu bewegen, mit den richtigen Sportartikeln Sport zu treiben, sich gesund zu ernähren, keine schädlichen Gewohnheiten zu haben (wie beispielsweise Rauchen und Alkoholmissbrauch) usw. Ausserdem ist es sehr wichtig, sich von Zeit zu Zeit untersuchen zu lassen um eventuelle Erkrankungen rechtzeitig aufspüren zu können.

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