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Diätformen

Alle Formen der Diät, sei es zur Gewichtsreduktion oder Gewichtszunahme, basieren auf einer Einschränkung oder Erhöhung des relativen Anteils eines Nahrungsbestandteils gegenüber den anderen oder Einschränkung bzw. Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge. Einige Arten der Diät schliessen bestimmte Nahrungs-Bestandteile komplett aus der täglichen Ernährung aus.
Wie bereits erwähnt, gibt es zwei wichtige Arten von Diäten. Diese haben wir für Sie im Folgendem kurz zusammengefasst:

1. Reduktionsdiäten
Eine Reduktionsdiät ist, wie der Name es schon sagt, eine Diät dessen Resultat der Verlust von Körpergewicht sein sollte. Eine Reduktionsdiät kann durch viele unterschiedliche Methoden druchgeführt werden, wissenschaftlich sind aber nur wenige Diätformen überprüft worden.

Reduktionsdiäten werden heutzutage sowohl von den wissenschaftlichen Entwicklungen als auch von Moden sowie Weltanschauungen stark beeinflusst. Dabei sieht die Medizin einige Arten von Reduktionsdiäten nicht nur als unbewiesen sondern auch als gesundheitsgefährdend an.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin haben für die Bevölkerung folgende Empfehlungen:
  • Reduktionsdiäten sollten nur kurzzeitig sein
  • längere Reduktionsdiäten sollten nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden,
Im Gegesatz zu krankheitsbedingten Diäten sollten Reduktionsdiäten nur über eine kürzere Zeit gehalten werden. Eine Diät kann die Gewichtsabnahme nur unterstützen und aus diesem Grund sollte man auch darauf achten, während der Diätzeit auch ausreichend Bewegung zu machen. Möchten Sie grössere Mengen an Gewicht verlieren, so ist es empfehlenswert, diese Diät zusammen mit einem Fachman zu planen um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden.

Sollte es aber nur um einige Pfunde gehen, die Sie während der kalten Jahreszeit angesammelt haben, dann reicht es auch aus, falls Sie sich vor der Diät umfangreich informieren. Eine Diät sollte immer so geplant werden, dass der Körper während der Diätzeit die benötigten Stoffe und Minerale erhält, auch wenn man auf bestimmte Nahrungsbestandteile verzichtet. (Fettverbrennung steigern mit Fatburner)

Für die Wirksamkeit der unterschiedlichen Reduktionsdiäten liegen nur selten wissenschaftliche Belege vor, weshalb man in Fach-Kreisen eher der Mode sowie den Weltanschauungen des Einzelnen untergeordnet angesehen ist, als den Ernährungswissenschaften. Einige Personen setzen Diäten falsch ein um somit eine „Idealfigur“ zu erreichen, die von der Gesellschaft bzw. der Mode diktiert wird.

Eine Reduktionsdiät kann grundsätzlich nur dann einen dauerhaften Erfolg haben, wenn man nach der Diät die gewohnte Ernährungsweise nicht wieder aufnimmt. Sollten Sie nach der Diät Ihre gewohnte Ernährungsweise sofort wieder aufnehmen, dann besteht das Risiko des sogenannten Jo-Jo-Effekts. (Sie verlieren und nehmen Gewicht sofort wiederan Gewicht an)

Es gibt viele unterschiedliche Diäten, die auch sehr unterschiedliche Konzeptionen unterstützen. Die wohl bekanntesten Arten von Diäten sind zur Zeit u.a. folgende:
  • Low-Carb
  • Low-Fat
  • Trennkost
Laut einer Studie des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung, die an Mäusen durchgeführt wurde, gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fructose und Übergewicht der nicht auf einer vermehrten Aufnahme von Kalorien beruht sondern auf einer Beeinflussung des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels.

2. Diäten zur Krankheitsbehandlung
Diäten werden heutzutage sehr häufig auch in der Medizin angewendet und dienen als Unterstützung der medikamentösen und eventuell operativen Therapien. In diesem Fall werden Diäten auch als Krankenkost bezeichnet und ausschliesslich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.

Bis zum Ende der 80er Jahre gab es für fast jede Erkrankung eine spezielle Diät. Heute wird dagegen bei den meisten Krankheiten eine modifizierte lactovegetabile Vollwertkost empfohlen. Dies sollte dann auch mit ausreichender körperlichen Aktivität bzw. viel Bewegung unterstützt werden.

Die Empfehlungen im Bereich der Diäten sind ständig dem wissenschaftlichen Fortschritt untergeordnet und werden in Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin veröffentlicht. Diäten, die zur Behandlung von Krankheiten dienen sollten, dürfen grundsätzlich nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Im Folgendem haben wir für Sie einige Krankheiten zusammengefasst, bei denen Diäten nach Ansicht der heutigen Medizin die Heilung begünstigen bzw. die Sympthome mildern können. Folgende Krankheiten fordern in fast allen Fällen eine spezielle Ernährungsform:
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Bluthochdruck
  • Gicht
  • Diabetes mellitus Typ II
  • Leberzirrhose
  • Niereninsuffizienz
  • Zöliakie/Sprue
  • Nahrungsmittelallergien
  • Stoffwechselerkrankungen
Nach der Meinung der meisten Organisationen kann eine Diät bei schwereren Erkankungen wie beispielweise bei Krebs auf keinen Fall die alleinige Therapieform sein. Bei einigen Leiden wie beispielweise Essstörungen ist neben der Diät auch eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich.

Sollten Sie übergewichtig sein oder an einer bestimmten Erkankung leiden, dann empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall, ohne die Unterstützung eines Fachman keine Diäten anzufangen. In einigen Fällen kann die Situation durch eine Diät auch erschwert werden, sofern man sich für die falsche Ernährungsweise entscheidet. Möchten Sie Gewicht verlieren oder nur mal falsche Essgewohnheiten aufgeben, dann sollten Sie diesen Schritt mit Ihrem Hausarzt auf jeden Fall besprechen.

Eine beste Diät gibt es dabei nicht, es ist eine Ausgewogenheit zwischen Sport und gesunden Diäten empfehlenswert